SAP meldet Rekordwachstum bei Software-Erlösen

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In einer ersten öffentlichen Analyse seiner Geschäftsentwicklung im dritten Quartal meldet das Walldorfer Software-Unternehmen eine starke Steigerung seines Geschäftes mit Programmen und Services.

In der vorläufigen Quartalsmeldung rundet SAP die Zahlen aufgrund der Vorläufigkeit – man erreiche jedoch durchaus die prophezeiten Werte. Demnach stiegen die Software-Erlöse im dritten Quartal um ganze 32 Prozent – und dieser Wert sei schon währungsbereinigt, fügt das Unternehmen an.

Das Wachstum des währungsbereinigten Betriebsergebnisses um 26 Prozent habe auch zur operativen Gewinnmarge beigetragen, die im 3. Quartal um 2,9 Prozent gestiegen sei. Auch die Vorausschau auf das Gesamtjahresergebnis könne man einhalten, und dies sogar am »oberen Ende«, bekräftigt SAP in seiner Meldung.

Trotz der kostspieligen Einigung mit Oracle im Rechtsstreit um SAPs fühere Tochter TomorrowNow und deren Nutzung von Oracles Kaundendatenbank laufen die Geschäfte der Deutschen offenbar so gut, dass die 20 Millionen Strafzahlung nur wie ein Fliegendreck in SAPs Bilanz wirken. Und das hat SAP sicherlich beim Verkauf seiner Tochter Steeb mehrfach wieder eingenommen.

Schon im August hatte SAP besonders gute Software-Umsätze gemeldet – und dabei sogar seinen Widersacher Oracle überholt.

Der deutsche Softwarekonzern ist gut aufgestellt und will seine Position für weitere Expansion nutzen. Seine Umsätze im Bereich der Cloud-Services möchte das deutsche Software-Unternehmen etwa in einer Zusammenarbeit mit HP stark erweitern.

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