Blackberry-Ausfälle: Telekommunikationsfirmen könnten Schadensersatz von RIM fordern

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Vodafone und Telefonica prüfen, ob sie Ausgleichszahlungen für die entstandenen Probleme von Research in Motion verlangen können.

Nachdem der Blackberry-Service in Europa mehrfach ausgefallen war, hatten einige Telekommunikations-Unternehmen ihren Kunden Abfindungen für den Ausfall gezahlt. Die Betreiber Vodafone und Telefonica würden nun ihre Optionen prüfen, sich diese Schadensersatzzahlungen von RIM wiederzuholen, fasst Wirtschaftsdienst Bloomberg die Aussagen der Unternehmenssprecher beider Carrier-Dienste zusammen.

Bloomberg zitiert den Analysten Ben Wood von der britischen CCS Insight damit, das vor Allem das Umgehen mit dem Problem die größte Herausforderung für die Telekom-Betreiber gewesen sei – obwohl die Schuld klar bei RIM liege.

Offenbar sind noch nicht alle Probleme ausgestanden: RIM-CEO Mike Lazaridis habe angeführt, es sei noch zu früh, um zu sagen, wann der Ausfall vollständig behoben sei. Man arbeite immer noch daran, den Datenstau auch der US-amerikanischen und kanadischen Kunden aufzuarbeiten. Die Services in Europa, Mittlerem Osten, Afrika und Indien seien jetzt aber wieder »verfügbarer als zuvor«.

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