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Spam-Aufkommen steigt um 89 Prozent

Die Cyberkriminellen, die E-Mail-Server mit Spams beschicken, haben sich offenbar von der Abschaltung des weltgrößten Botnetzes Rustock erholt: So viele unerwünschte Mails wie im September gab es schon lange nicht mehr.

von Manfred Kohlen 0

In seinem aktuellen Oktober-Report kommt Spam-Abwehr-Anbieter Eleven auf gigantische Steigerungen: Gegenüber Juli 2011 sei das Spam-Aufkommen um sagenhafte 89 Prozent gestiegen. Damit ist die kurze Ruhepause vorbei, die nach Abschaltung des Botnetzes Rustock im März erst einmal für weniger Spam-Mails sorgte.

Zu den aktuellen Trends der abgefangenen Mails zähle die verstärkte Regionalisierung von Phishing-Mails. So seien erneut deutschsprachige Bankkunden als Opfer von Phishing-Kampagnen avisiert worden. Vor allem Kunden der Deutschen Bank seien mit Mails mit Betreffzeilen wie »Kreditkartensperrung« oder »Deutsche Bank Visa- und Mastercard Sicherheit« zum Klicken gelockt worden.

Als Ursprungsland der meisten Schrott-Mails gelten nach wie vor Indien (Nummer 1) und Brasilien (zweiter Platz), gefolgt von Vietnam, Indonesien und Ländern der russischen GUS-Föderation.

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