Mehr Rechenpower: IBM kauft Platform Computing

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IBM kündigte gestern noch an, das Software-Unternehmen Platform Computing aus Toronto übernehmen zu wollen. Deren Know-how werde den hauseigenen Cloud- und HPC-Aktivitäten zugute kommen.

Platform Computing baut Programme zur Verwaltung von Grid-Computing, High-Performance-Systemen (HPC), zur Kontrolle des Stromverbrauchs im Grid und baut auch technische Apps zur Analyse größerer Datenbestände, für die Simulation oder das Produktdesign. Cloud-Technologien haben die Kanadier ebenfalls zu bieten. »Dieser Kauf ist ein wichtiger Baustein unserer Smarter-Computing-Strategie«, betont General Manager Helene Armitage von IBM Systems Software. Nähere Details zur Übernahme verriet sie allerdings nicht.

Die Kanadier bringen einige namhafte Kunden mit, die in Forschung, Finanzbranche, Ingenieurswesen oder der Virtualisierung tätigt sind. Außerdem betreibt Platform Computing mit ISF bereits eine Plattform für private Unternehmens-Clouds. ISF verträgt diverse Hypervisoren und erlaubt den Kunden, selbst Apps und Arbeitslast zu verteilen. Die bekannteste Einrichtung, die sich auf Platform-Technologie verlässt, ist die europäische Forschungseinrichtung CERN in Genf.