IBM erweitert sein Cloud-Computing-Portfolio

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Mit dem Angebot Plattform-as-a-Service (PaaS) will Big Blue den Unternehmen mehr Service bei Anlage und Betrieb von öffentlichen und privaten Clouds nahe bringen.

IBM erhofft sich vom frischen PaaS-Angebot eine dramatische Verkürzung der Entwicklungs- und Auslieferungszeiten von webbasierten Apps. Im Rahmen seiner »SmartCloud Application Services« packt Big Blue noch ein Update dazu, welche den Support für cloudbasierte Middleware erlaubt – auch jener von SAP. So könne ein Unternehmen seine vorhandene Middleware-Plattform dazu nutzen, Web-Apps zu entwickeln, erläutert Cloud-Vizepräsident Ric Telford: »Firmen wollen nicht nur die gleichen Sachen günstiger machen, sondern zugleich auch noch besser.«

In Ergänzung zum PaaS-Dienst will IBM auch seine SmartCloud Foundation-Werkzeuge erweitern. Aber nicht alleine, denn auch Partnerfirmen, IT-Dienstleister und Drittentwickler sollen Tools für das private Cloudsystem beisteuern. Schließlich seien viele Firmen schon nicht mehr Einsteiger in das Thema und suchen Wege, die Plattform auszubauen und noch nützlicher zu machen. »Manche Kunden sind schon vier bis fünf Jahre mit der Cloud beschäftigt und suchen nun ein neues Niveau an Kontrolle. Oder sie wollen zum Beispiel ihre Fertigungs-Apps in der Cloud verankern«, berichtet Telford.