Good Tech öffnet seine Sicherheitsplattform für Firmen

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Dritthersteller und Unternehmenskunden sollen in der Lage sein, ihre Apps auf der Technologie-Plattform von Good zu entwickeln, um sie anschließend auf deren abgesicherten mobilen Infrastruktur laufen zu lassen.

Die Kunden von Good Technology haben bislang sicheren mobilen Zugriff auf E-Mail, Adressbücher, Kalender und das Internet. »Dabei stellten wir fest, dass die Nutzer einen wachsenden Hunger für weitere Apps entwickeln«, erzählt John Herrema, der als Manager für die Good-Firmenstrategie zuständig ist. So entstand die Idee, Entwickler wie auch Programmierer von Firmen-Apps einzuladen, direkt die sichere Good-Plattform zu nutzen, um ihre Software zu bauen, zu testen und über die mobile Infrastruktur des Hauses auch gleich in die Welt zu setzen.

Das ganze nennt sich  »Good Dynamics« und biete den App-Machern den enormen Vorteil, ihre Arbeit gleich professionell sicher zu machen, ohne dafür selbst zum Security-Experten werden zu müssen.

Heute startete das »Good Dynamics Developer Network Programm«, bei dem sich die Nutzer ein
passendes SDK (Software Development Kit) abholen und im Netzwerk-Operation-Center des Anbieters den Zugang zur Iinfrastruktur wie auch die Reservierung von Ressourcen und Support vornehmen können. Good Dynamics Software läuft auf der existierenden Good-Plattform, die auch Server-Software für Unternehmen einschließt.

Es stehen den Entwicklern einige Code-Libraries zur Verfügung, mit denen sie leicht Funktionalitäten wie Nutzer-Identifizierung oder Datenverschlüsselung einbauen können. Programmieren dürfen die Macher mit ihren gewohnten Werkzeugen. Erste namhafte Softwareentwickler, die Good Dynamics einsetzen, sind Pyxis Mobile, Group Logic und Quickoffice. Kommerzielle Nutzer kommen frühestens ab nächsten Monat an die neuen Apps von Good Dynamics heran.