Apple-Offensive: 1000 Ingenieure entwickeln neue Chips

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Der Computer- und Handy-Hersteller will nicht etwa den großen Halbleiterkonzernen Konkurrenz machen, sondern für den Eigenbedarf die platzsparenden System-on-a-Chip-Lösungen vorantreiben.

Die ernsthafte Aufstockung seiner Kapazitäten auf nunmehr etwa 1.000 Entwicklungsingenieure posaunte Apple nicht etwa öffentlich heraus. Ein Insider aus dem Silicon Valley trug die Info jetzt erst dem Branchenblatt Techcrunch zu. Demnach hatte Steve Jobs selbst einige Zeit vor seinem Tod noch entschieden, bei der internen Prozessorentwicklung Gas zu geben. Etwa 2 Prozent aller weltweiten Apple-Mitarbeiter sind nun Halbleiterexperten, die mit Hochdruck an der Chipentwicklung arbeiten.

Zum Vergleich: Apple-Zulieferer ARM Holdings beschäftigt in diesem Bereich auch bloß 1.700 Ingenieure. Das Know-how für die nächste Generation von stromsparenden Prozessoren im SoC-Design stammt aus den Zukäufen der letzten drei Jahre: Die Halbleiterschmieden P.A. Semi und Intrnisity beschäftigten sich beide mit diesem Themenfeld. Durch die Personalaufstockung wird es wahrscheinlich, dass sich Apple in naher Zukunft mit einem A6 auftrumpfen will, der nicht Platz und Energie spart, sondern dabei auch deutlich mehr Leistung freisetzt wie noch A4 und A5.