OpenWorld: Oracle positioniert T4-Server als All-in-one-Lösung

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Oracle will den Firmenkunden die Vorteile eines Enterprise-Servers schmackhaft machen, der schon alles hat und kann – von der Entwicklung bis zur Überwachung der Geschäftsprozesse. Der jüngste Sparc-Server sei so ein All-in-One-Wunder.

Die hauseigene Open-World-Messe nutzt Oracle, um das Topmodell seiner noch jungen T4-Familie zur Schau zu stellen: Das T4 Super Cluster System ist der wohl leistungsfähigste Sparc-Server, den es bisher gegeben hat. Er verfüge von Haus aus über genügend Power und Kapazität, um Oracles Datenbank oder auch die Middleware-Plattform zu stemmen – auf wohlgemerkt einem singulären Tower-System (Bild).

Die T4-Generation der Sparc-Familie sei den Ingenieuren des Hauses besonders gut gelungen und werde im Markt ordentliche Chancen haben, betont Vizepräsident John Fowler: »Wir können damit Grenzen überschreiten und altbekannte IT-Probleme von einer ungewöhnlichen Seite angehen.«

Mit der Neuentwicklung will Oracle die früher einmal sehr erfolgreiche Sun Server Plattform wiederbeleben. Branchenbeobachter äußerten an der Überlebensfähigkeit von Sparc ihre Zweifel als Oracle in 2009 Sun Microsystems übernahm. Insbesondere IBM und HP bemühen sich seitdem offensiv um die alten Sun-Kunden und können da auch einige Umsteiger vorweisen.

Rick Hetherington, als Vizepräsident für die Hardware zuständig, versicherte im Rahmen der  OpenWorld, dass sein Arbeitgeber fest hinter Sparc stehe und dass die Technik nicht das Schicksal von  Itanium wird teilen müssen. »Wir investieren gerade sehr stark in die Sparc-Technologie. Außerdem gibt es eine enorme Fan-Basis und sicher genügend Kunden, die sich für die frischen T4-Systeme werden begeistern können«, gibt sich Hetherington optimistisch.