Entbrennt ein Tablet-Preiskrieg?

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Nachdem Amazon nun seine Tablets über den Preis in den Markt drückt, dürften die Anbieter anderer Tablets in Preisdruck kommen. Wie ein kleines gallisches Dorf gegen die Römer ausharrte, will nun auch Asus als Asterix der Tablet-Hersteller an seinen Gewinnmargen festhalten.

Als Amazon vergangene Woche mit seinem neuen Farb-Tablet die reine e-Book-Schiene verließ und neben einer gut für Shopping vorbereiteten Oberfläche auch Funkionen der gängigen Tablets anbot, wurde einigen anderen Herstellern schon mulmig. Und dann legte Amazon noch eins nach und verkaufte ein weiteres Modell für günstige 79 Dollar.

Dies brachte sogar die Nachrichtenagentur Reuters dazu, zu schreiben, dass das Kindle die anderen, vor allem asiatischen,  Anbieter zu Preissenkungen zwingen könne.

Das nun auf den HP-Seiten wieder aufgetauchte HP Touchpad, das bereits zum Schleuderpreis von 99 Dollar verkauft wurde und hier in Deutschland in einer weiteren Charge zu 129 Euro die Webserver von Notbeooksbilliger.de aufgrund der hohen Nachfrage in die Knie zwang, dürfte den Preisdruck weiter anschieben.

Aber es gibt noch Anbieter, die dem Duck widerstehen wollen: Asus gab gestern bekannt, an dem Preiskrieg nicht teilzunehmen. Die nächste Generation des Eee Pad Transformer werde weiterhin für einen Preis von 499 Euro verkauft werden, besteht Asus-CEO Jery Shen auf seine Preisplanung. Und seinen Forecast über den Verkauf von 1,5 bis 2 Millionen Tablets noch im Jahr 2011 halte man ebenfalls ein.

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