Browsermarkt: Google Chrome legt weltweit zu

BrowserSoftwareWorkspace

Insbesondere im angelsächsischen Raum erfreut sich der Browser des Webkonzerns wachsender Beliebtheit. Nicht mehr lange und die Nutzungsrate könnte jene von Mozilla Firefox einholen.

Mehrere Marktforscher und Webstatistiker bescheinigen Chrome einen spürbaren Zuwachs. Die optimistischsten Zahlen aus Sicht von Google gibt es vom Internet-Auswerter StatCounter. Laut ihrer jüngsten Jahresmessung (September 2010 bis 2011) kommt Chrome global auf 17,73 Prozent Nutzungsanteil. Firefox liegt bei 29,6 Prozent. In einigen Internet-Medien wurde irrtümlich schon ein Beinahe-Gleichstand zwischen Firefox und Chrome gemeldet, aber das bezog sich nur auf Einzelmärkte und Einzelmonate, nicht auf die seriöseren weltweiten Statistiken im Jahresvergleich. So konnte Chrome beispielsweise in einzelnen Sommermonaten in Großbritannien mit Firefox gleichziehen, doch in Ferienzeiten können sich statistisch ziemliche Ungenauigkeiten einschleichen.

Der Internet Explorer hält im Jahresmittel noch 45,19 Prozent Marktanteil, doch nur für den vorigen Monat betrachtet sackte dieser Wert global schon auf 41,7 Prozent ab. Damit dürfte der Trend klar sein (zuletzt minus 13 Prozent). Die Frage lautet nun: Wird in Zukunft zuerst Mozilla oder Google an Microsoft vorbeiziehen? Für den angelsächsischen Raum wird übrigens schon zum Jahreswechsel damit gerechnet, dass Chrome sich leicht an Firefox vorbei schiebt. In Deutschland besteht diese Gefahr nicht – hier hält sich der Google-Browser mit knapp unter 11 Prozent konstant.