Ausprobiert: Lenovo ThinkPad Tablet

von Cameron Sturdevant 1

Die Fertigungsqualität des Tablets entspricht der, die man von ThinkPad Notebooks kennt. Das Gorilla Glass-Display schützt vor normalen Kratzern. Die Abdeckungen der externen Ports lassen sich leicht öffnen. Der eingebaute Monolautsprecher erlaubt nur eingeschränkten Hörgenuss. Der Kopfhörerausgang hinterließ hingegen mit dem passenden Kopfhörer einen sehr guten Höreindruck.

Das Lenovo ThinkPad Tablet ist mit einem Nvidia Tegra 2 Dual-Core-Prozessor von ARM ausgestattet, der eine Taktfrequenz von 1 GHz erreicht. Das Tablet wacht aus dem Schlafmodus praktisch verzögerungslos auf. Die Reaktionsgeschwindigkeit der Apps und der Oberfläche ist sehr hoch. Beim Test der Notes Mobile-App kam es beim Bildschirmblättern zwar einmal zu einer Verzögerung, doch das ließ sich nachträglich nicht mehr reproduzieren.

Unternehmensfunktionen

Auf dem Lenovo ThinkPad Tablet sind einige Unternehmens-Apps vorinstalliert, doch darunter ist viel Bloatware. Die “kostenlosen” Apps entpuppten sich größtenteils als Trial-Anwendungen. Die PrinterShare-App druckt z.B. nur 20 Seiten aus, danach muss der Anwender sie kaufen. Diese Anwendung lässt sich zwar in wenigen Minuten in Betrieb nehmen, aber IT-Manager werden zunächst einmal die Druckertreiber für die Anwender heraussuchen müssen, damit sie arbeiten können. Die beigelegte Docs To Go-App, mit der Dateien von Microsoft Word, Excel und PowerPoint bearbeitet werden können, ist ebenfalls eine Trial-Version.

Mit Hilfe des Citrix Receiver können Unternehmen, die XenApp und XenDesktop einsetzen, den Anwendern ihren Desktop auf das Tablet holen.

Einige Anwendungen sind Vollversionen, aber sie nutzen nur Unternehmen, die bereits bestimmte Enterprise-Software einsetzen. Über die LANDesk Endpoint-Management-Software ThinkManagement Console kann das Tablet zum Beispiel fernkonfiguriert werden.

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Eine Antwort zu Ausprobiert: Lenovo ThinkPad Tablet

  • 5. Oktober 2011 à 10:49 von Florian

    Eine Business-Alternative zum /iPad/?

    Was bringt denn das iPad out-of-the-box mit, was einem im Geschäftsalltag nützlich sein könnte?

    Vielleicht die platzsparend weggelassenen Anschluss-/Erweiterungsmöglichkeiten und die benutzerfreundliche Integration mittels Apple-Softwarezwang?

    Im mindesten fragwürdig, diese Formulierung.

    Schönen Gruß

    Flo

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