HD-Videokonferenzsysteme optimal einsetzen

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Der Markt für Videokonferenzen verzeichnet steigende Umsätze. Immer mehr Unternehmen nutzen die Technik, um Kosten zu sparen und Meetings möglichst effizient zu gestalten. Was beim Einsatz zu beachten ist, zeigt dieser Beitrag des Videokonferencing-Anbieters Lifesize.

Egal, ob Kundentermin, Expertenkonferenz oder Strategiemeeting – Verlauf und Erfolg solcher Gespräche hängen immer auch davon ab, dass man Mimik und Gestik der Gesprächspartner wahrnehmen und einschätzen kann. Dabei erweist sich vor allem die Bildqualität hochauflösender Videokommunikationslösungen mit HD-Technik als hilfreich.

Die folgenden Tipps zeigen, wie IT-Verantwortliche das geeignete System finden und am besten einsetzen.

Auf die Arbeitsumgebung achten

Bei Videokonferenzen ist auch die Arbeitsumgebung wichtig. Deshalb gibt es auch unterschiedliche Lösungen für verschiedene Umgebungen. Ein Besprechungsraum benötigt beispielsweise ein anderes Equipment als ein mobiler Nutzer oder die »kleine Lösung« für den Arbeitsplatz. Diese Umgebungsfaktoren sollte man vor dem Kauf eines Videokommunikationssystems beachten.

Mitarbeiter trainieren

Eine der größten Schwierigkeiten bei der Arbeit mit Videokonferenzsystemen ist es, Menschen das lockere Auftreten vor der Kamera beizubringen. Viele sind gehemmt, sobald sie aufgezeichnet werden. Kurze Trainings-Sessions sowie die Analyse von Mimik, Gestik und Körpersprache können zu einem ungezwungeneren Auftritt beitragen.

Überblick über Preis-Leistungs-Unterschiede verschaffen

Beim Kauf eines HD-Videokonferenzsystems sollte man sich nicht voreilig für einen Anbieter entscheiden. Es lohnt sich, zuvor die Angebote konkurrierender Händler und Hersteller zu vergleichen. Videokommunikationslösungen mit HD-Qualität sind bereits seit mehreren Jahren auf dem Markt. Die Anschaffungskosten für Videokonferenz-Produkte mit vergleichbarer Leistung variieren sehr stark.

 

HD-Videotechnik macht auch Videokonferenzen attraktiver, da man auf dem hochauflösenden Bild Mimik und Gestik besser wahrnehmen kann. (Foto: Lifesize)

 

 

Breitbandausbau nicht übereilen

Ehrgeizige IT-Manager investieren oft in mehr Bandbreite, um die Anforderungen multimedialer Inhalte wie Video on Demand und Videokommunikation zu erfüllen. Doch nicht alle Videokonferenzsysteme benötigen teure Breitbandverbindungen. Häufig reicht ein Internetanschluss mit einem Durchsatz von zwei Megabit pro Sekunde aus.

Praxisvorführung vereinbaren

In jedem Fall ist eine Vorführung beim Händler oder Hersteller ratsam. Nur so lassen sich die Qualitätsunterschiede zwischen hochauflösenden HD-Systemen und herkömmlicher Technik einschätzen.

Videokonferenz für Bewerber: Fünf Tipps für Personaler

Immer mehr Personalchefs nutzen für Vorstellungsgespräche ein Videokonferenz-System. Das hat einige handfeste Vorteile. So kann der Personaler die Reaktionen und das Auftreten des Bewerbers auf Video fast so gut einschätzen wie bei einem klassischen Vorstellungsgespräch und erspart dem Bewerber den Aufwand, extra anreisen zu müssen.

Neben diesen praktischen Aspekten gibt es für das Unternehmen einen weiteren nicht zu unterschätzenden Vorteil. Gerade jüngere Bewerber wünschen sich Unternehmen, die bei der digitalen Revolution vorne mitmischen.

Als besonders attraktiv gelten deshalb Arbeitgeber, die ihre Mitarbeiter mit Smartphones ausstatten oder wenigstens den Einsatz der privaten Smartphones im Beruf erlauben und im Internet soziale Netzwerke nutzen. Da macht es für den potenziellen Mitarbeiter einen guten Eindruck, wenn schon beim ersten Vorstellungsgespräch neueste Technik genutzt wird.

Doch im Videogespräch das eigene Unternehmen souverän zu präsentieren, will geübt sein. Nachfolgend einige Tipps wie man als Personalchef das Videogespräch professionell führt.

Sich auf die Begrüßung vorbereiten

Der Bildausschnitt der meisten Videokonferenzsysteme ist flexibel einstellbar. So haben Firmenvertreter noch vor dem Gespräch die Wahl, ob sie in Detail- oder Ganzkörperdarstellung zu sehen sein wollen – je nachdem, welche Einstellung sie bevorzugen.

Nicht in die Augen sehen

Immer den Blickkontakt halten: Dieser Tipp gilt nicht nur für Bewerber. Doch bei Videokonferenz-Systemen ist die Kamera häufig seitlich oder auf dem Monitor angebracht. Daher sieht der Unternehmenssprecher nur dann in die Augen seines Gegenübers, wenn er direkt in die Kamera blickt – und nicht auf den Bildschirm.

Beleuchtung und Tonqualität

Wer beim Videogespräch mit dem Rücken zum hellen Fenster sitzt, riskiert, dass sein Gegenüber einfach nur eine dunkle Silhouette sieht. Deshalb sollten Sie vor der Videosession kontrollieren, ob das Licht von vorne oder von der Seite kommt.
Eine gute Tonqualität sollte dabei auch eine Selbstverständlichkeit sein.

Falls diese Voraussetzungen beim Bewerber nicht gegeben sind, dann brechen Sie das Gespräch ab und bitten Sie ihn, Licht und Ton nach Möglichkeit so einzurichten, dass eine vernünftige Unterhaltung möglich ist.

Durch Bewerbungsgespäche per Video zeigt das Unternehmen, dass es auch technisch mit der Zeit geht. Das ist vor allem für Berufsanfänger ein wichtiger Aspekt. (Foto: Lifesize)

Multimedia einsetzen

Das volle Potenzial der Videokommunikation schöpft man nur aus, wenn zusätzliche Instrumente wie Video-Flipcharts oder Powerpoint-Präsentationen einsetzt. HD-Bildauflösung und Datasharing-Funktionen machen es möglich.

Präsent bleiben – solange das rote Licht brennt

Viele Videosysteme nehmen im 170-Grad-Winkel auf. Sie zeigen damit auch einen Teil des Raums hinter dem Gesprächspartner. Daher sollten Sie sich nie unbeobachtet fühlen, solange das Videokonferenzsystem eingeschaltet ist.

 

Lifesize ist ein Tochterunternehmen des Schweizer Logitech-Konzerns. Das Unternehmen ist auf Videokonferenzlösungen für den Geschäftsbereich spezialisiert und nach eigenen Angaben Marktführer bei HD-Videokonferenzsystemen.