VIA verklagt Apple wegen Patentverletzung

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Der taiwanische Chip-Hersteller hat eine Klage gegen Apple eingereicht, weil dessen Prozessoren Techniken benutzen würden, die VIA bereits seit einiger Zeit in den USA patentiert hatte.

Das taiwanische IT-Branchen-Sprachohr Digitimes  hatte es zuerst gemeldet: Bei einem Bezirksgericht in Delaware, USA, strengte VIA in Klage gegen Apple an. VIA selbst nennt die Beschuldigungen auf seiner Website: Chips in den Produkten iPhone, ipad, iPod und Apple TV würden Techniken nutzen, die nach VIA-US-Patent 6253312 Kontrolle und Vergabe von Jobs innerhalb von Prozessoren regeln. Genauer gesagt nennt sich der Vorgang »Apparatus for double operand load«.

Zudem bemängelt VIA den Missbrauch der Patente 6253311 (»Instruction set for bi-directional conversion«) und 6754810 (»Transfer of integer and floating point data«) durch den kalifornischen Computerriesen.

Wie die Internationale Handelskommission ITC damit umgehen wird, steht noch in den Sternen – Apple muss sich derzeit einer Menge von Anschuldigungen erwehren, die auch teilweise noch bei der ITC »in Arbeit« sind – so schnell wird es also noch keine Reaktion geben.

Die genannten Technologien werden auch in VIAs zwei neuesten Prozssoren, dem Nano X2 und dem VIA Eden X2 verwendet. erzeit entwickelt VIA Quadcore-Prozessoren, die die umstrittenen intelligenten CPU-Steuerungstechnologien ebenfalls enthalten sollen.

VIA betont, jahrelang Weltklasse-Forschung betrieben zu haben und diese auch in ein Portfolio von 5000 Patenten umgemünzt zu haben. Dieses intellektuelle Eigentum werde man schützen.

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