Starke Notebook-Nachfrage aus Europa: Acer gewinnt an HP-Schwäche

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HPs Gedanken zum Abspalten der PC-Sparte schädigen dessen Marktanteil in Europa, berichten taiwanische Medien – die sich daran erfreuen, dass der heimische Anbieter Acer davon profitiert.

Das taiwanische Branchensprachrohr Digitimes meldet viele kurzfristige Notebook-Bestellungen, die aus Europa bei Acer eintreffen. Der traditionell in Europa starke Taiwaner habe bis zum 20. September drei Millionen Orders aus dem alten Kontinent erhalten, Tendenz steigend. Und das betrifft nur die September-Bestellungen von Notebooks – auch bei Netbooks habe Acer in Europa zugelegt.

Acers Komponentenlieferanten könnten bald die steigende Nachfrage des Herstellers nicht mehr befriedigen, meinen die Branchenbeobachter. Einen guten Teil des Acer-Zuwachses sieht Digitimes in HPs Benehmen, das bei den Kunden offenbar nicht so gut ankommt.

Auch in China sei die Nachfrage nach Acer-Geräten im September gestiegen. Man wolle nun erst einmal 40.000 Notebooks per Bahn in Europa und China ausliefern – im Reich der Mitte laufen sie über den Bahnhof von Chongqing, in Europa über Duisburg. Viele der Notebooks, die in Deutschland verkauft werden, werden erst aus Chongquing an die Häfen geliefert, dann verschifft und schließlich in Europa wieder per Bahn verteilt.

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