Spamcop stuft T-Online-Mails als Spam ein

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Kunden des Telekom-Onlinedienstes müssen damit rechnen, dass ihre Mails nicht weitergeleitet werden. Die T-Online-Mails sind auf der Negativliste des Antispamdienstes Spamcop gelandet, der von zahlreichen Internet-Providern genutzt wird.

T-Online-Kunden müssen noch immer mit E-Mail-Versandproblemen rechnen, berichtet das Handelsblatt. Weil über Mailserver von  T-Online teilweise viel Spam versendet wurde, waren diese auf die schwarze Liste von Spamcop geraten.

Der Dienst, der bereits seit 1998 Providern hilft, Spam-Mails abzublocken, ist bei vielen Anbietern im Einsatz, die ihre Mailserver vor Nutzung als Werbemüllschleudern schützen wollen. Kurzum: Mails, die über die so geschützten Server laufen, werden geblockt, wenn sie von einem Server auf Spamcops schwarzer Liste kommen.

Das aber kann manchmal auch nach hinten losgehen – bei T-Online etwa sind alle Kunden  betroffen, weil zuvor Spam über die »ganz normalen« Mailserver des Telekom-Providerdienstes versendet worden war, nicht einmal über einen speziellen E-Mail-Versanddienst. Ein Sprecher von T-Online hatte versucht, das Problem zu erklären und teilte der Nachrichtenagentur dapd mit,  dass »ein Teil der Kunden bei bestimmten Adressaten abgewiesen wird, die Spamcop zum Schutz vor Spams verwenden«.

In der Regel können die Provider Probleme mit Spamcop relativ schnell beseitigen. Es lassen sich durchaus sichere SMTP-Server einrichten, die durch entsprechende Mechanismen den unverlangten Werbespam abblocken können. Damit dürften sie auch kaum auf die Listen bei Spamcop kommen – wenn nicht irgendwelche missmutigen Mitbewerber den Betreiber des Mailservers als digitalen Bösewicht anschwärzen.

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