Männer Vorreiter bei Nutzung mobiler Endgeräte

Mobile
Siemens Mobilität Kommunikation

Neben dem Internet sind Telefon und E-Mail die wichtigsten Kommunikationsmittel. Das hat eine repräsentative Umfrage des Bundesverbands Digitale Wirtschaft ergeben. Männer gelten bei der Nutzung mobiler Endgeräte als Vorreiter.

Über 90 Prozent und damit nahezu jeder deutsche Internetnutzer kommuniziert regelmäßig per Telefon oder E-Mail. Mehr als sechs von zehn der Onliner treten über soziale Netzwerke in Kontakt mit ihren Mitmenschen. Dies geht aus dem aktuellen Ergebnis einer repräsentativen Umfrage über das berufliche und private Kommunikationsverhalten durch den Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. und das  Marktforschungsinstitut YouGov Deutschland hervor. Für diese Umfrage wurden 1.050 Bundesbürger ab 16 Jahren über das YouGov-Panel zu insgesamt 20 verschiedenen bekannten Kommunikationsmöglichkeiten befragt.

Von insgesamt 20 verschiedenen Kommunikationsmöglichkeiten sind für nahezu jeden Befragten das Festnetztelefon (95 Prozent), Mobiltelefon (94 Prozent) und E-Mails (92 Prozent) die wichtigsten Kommunikationsmittel am Tag. Weit über jeder Zweite (58 Prozent) greift in seinem persönlichen Kommunikationsverhalten auf soziale Netzwerke über den privaten Rechner oder Arbeitsrechner zu. Viele der Befragten setzen noch Briefe oder Postkarten (88 Prozent), SMS (62 Prozent) oder Fax (61 Prozent) zur Kommunikation ein, insgesamt jedoch eher selten. Mobile Chat-Apps sind für nur neun Prozent und Microblogging nur für sechs Prozent der Befragten von Interesse, werden aber von ihnen im Verhältnis häufig genutzt.

Im Hinblick auf das mobile Kommunikationsverhalten sind Männer eher die Vorreiter. Den größten Anteil der E-Mail-Kommunikation über mobile Endgeräte machen Männer mit über 56 Prozent aus. Wiederum mehr Männer als Frauen entscheiden sich für mobile Chat-Apps (55 Prozent) und Microblogging (62 Prozent). Die Kommunikation in sozialen Netzwerken über das Mobiltelefon ist weitestgehend unabhängig vom Geschlecht der Befragten.