Asiatische Hersteller: Einen Notebook-Boom wird es erst in der zweiten Hälfte 2012 wieder geben

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Derzeit nimmt Apple den PC- und Notebook-Herstellern die Butter vom Brot. Richtig gut könnte es der Branche erst wieder gehen, wenn durch Microsofts Windows 8 und Intels Ivy Bridge frischer Wind bei den Geräte-Erneuerungen herrscht.

Die Branche hofft bereits seit einiger Zeit auf das Wiedererstarken der »Wintel«-Formation. Nun aber ist sie so frei, auch zu sagen, wann man wieder einen Boom erwartet. Noch vorsichtig wird gemunkelt, die nächste große Welle von Notebook-Replacements dürfe man in der zweiten Jahreshälfte 2012 erwarten.

Gründe für das schleppende PC-Geschäft seien auch die derzeit lahmende Weltwirtschaft sowie der negative Einfluss von Apple auf den Notebook-Umsatz im dritten Quartal, zitiert die taiwanische Digitimes ihre gewohnt zuverlässigen ungenannten Quellen unter den Herstelllern.

Doch auch, wenn Intel seine neuen Ivy-Bridge-Prozessoren im April veröffentlichen werde, könne dies nicht unbedingt so viel bringen wie erwartet: Nutzer würden nicht mehr so sehr auf die Hardware-Spezifikationen achten, wenn sie ein neues Notebook-Modell aussuchen. Auch das Upgrade von Ultrabooks auf die neue Plattform könne es noch schwer haben, neue Kunden zu begeistern.

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