Usedsoft fängt neu an

FinanzmarktSoftwareUnternehmen

Der Pionier des Gebrauchtsoftware-Handels in Deutschland muss sich neu erfinden – nicht wegen der rechtlichen Probleme rund um gebrauchte Softwarelizenzen, sondern wegen der Insolvenz der eigenen Schweizer Einkaufsgesellschaft.

Die usedsoft AG in der Schweiz wurde zahlungsunfähig – und reißt die deutsche usedSoft GmbH mit in die Insolvenz. Das sei  alles nicht so schlimm – man wolle sich über das Insolvenzverfahren sanieren und sonst so weitermachen wie bisher, meldet das Unternehmen.

Schuld an der Belastung der Schweizer Tochter sei eine Meinungsverschiedenheit mit einem der Investoren gewesen, beklagt usedSoft das Ende der Gesellschaft. Die Schweizer Insolvenzverwalter hätten das Geld zurückgehalten, das die usedSoft AG dem deutschen Mutterunternehmen noch geschuldet habe.

Mit den aktuellen Rechtsstreits mit Oracle und Adobe (alle aktuellen News zu usedSoft hier) habe das ganze nichts zu tun. Heute meldete die deutsche Firma Insolvenz an. Gründer Peter Schneider rechnet damit, dass das Verfahren in wenigen Monaten beendet werden kann. Der Insolvenzverwalter soll noch am heutigen 20.09.2011 bestellt werden.

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