Neuer Brocade-Switch setzt auf Cloud-Provider

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Das neue Gerät soll sowohl Glasfaser- als auch Kupfernetze bedienen und mit IPv6 arbeiten – ein IPv4-zu-IPv6-Konverter soll gemischte Netze bedienen.

Brocade nennt die Technik seines neuen Netzwerk-Switches »Application Delivery Switching« – sie soll die Netzwerk-Performance stärken und zugleich Sicherheit gewährleisten, verspricht der Hersteller. Der neue Datenjonglierer nennt sich »ServerIron ADX 1000F«; ein weiteres Versprechen von Brocade ist eine hohe Skalierbarkeit, Effizienz und Flexibilität.

Und obwohl Brocade das Gerät bei anspruchsvollen Kunden ansetzt, beginnt man mit einem »Einsteigermodell« der ADX 1000-Serie. Doch auch dafür nennt der Netzwerkausstatter Kundenkreise wie Cloud Service Provider, Finanzunternehmen und öffentliche Auftraggeber und nimmt zahlreiche Superlative in den Mund – in der Produktankündigung leider noch ohne technische Daten.

Doch wer sucht, der findet alles hier auf dem US-Server des Netzwerk-Unternehmens.

Das Einstiegsmodell ADX 1000F zeichne sich durch Performance, Flexibilität, Skalierbarkeit und Investitionsschutz aus. Brocade nennt 50 Prozent weniger Stromverbrauch, verlässliche, sichere Datenübertragung und deutlich reduzierten Platzbedarf im Datacenter. Eine Höheneinheit im 19-Zoll-Rack werde verbraucht, findet sich auf den Produktseiten; bis zu 16 Ports für Gigibit-Ethernet-Glasfaser-Verbindungen seien verfügbar und ebenso 16 Stück für Kupferkabel.

Für Sicherheit, Compliance und Datenintegrität biete man zusätzliche Security-Layer. Zudem seien die »hochperformanten Application delivery switches« in der Lage, auch in großen Netzen mit niedrigen Latenzzeiten zu arbeiten, geht aus den amerikanischen Produktinfos hervor. In der deutschen Meldung wiederum betont Brocade, die Bandbreite werde durch die Connectivity-Vorteile der Glasfasertechnik maximiert und spare 40 bis 50 Prozent Strom. Gegenüber der Kupferverkabelung steige die Rack-Effizienz um 80 Prozent, zitiert Brocade dazu den Yankee-Group-Analysten Nick Kerravala. Durch geringere elektrische Interferenzen und Sicherheitsrisiken sei die Performance des Switches also stabiler.

Frank Kölmel, Regional Sales Director bei Brocade, sieht eine Reduzierung der Netzwerk- Komplexität und die leichtere Einführung neuer, dezentraler Applikationen als Vorteil.

Mit zahlreichen Funktionen zur Optimierung der Bereitstellung von Applikationen sorge schon das Einstiegsmodell der ADX-Serie für eine verlässliche Übertragung kritischer Applikationen. Die eingebaute IPv4-zu-IPv6-Übersetzungstechnik soll es Unternehmen und Providern zudem ermöglichen, schrittweise IPv6 einzuführen – ohne kostspielige Ablöse ihrer IPv4-Infrastruktur.

Um seinen Switch ServerIron ADX 1000F eindrucksvoll zu präsentieren, hat Brocade ein Marketing-Video veröffentlicht:

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