IDF: Intel wird 14-Nanometer-Chip-Produktion im Jahr 2014 beginnen

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Auf dem Intel Developer Forum in San Francisco erklärte Intel-Manager Steven Smith, dass man 2012 Chips in 22-Nanometrer-Dichte produzieren könne und 2014 schon auf 14 Nanometer herunter skalieren könne. Die Halbleiter werden damit noch effizienter, stromsparender und entwickeln nicht mehr so viel Hitze.

Die Prozessoren des amerikanischen Chipriesen werden schon ab 2014 im 14-Nanometer-Prozess gefertigt, berichtet das taiwanische Branchenmedium Digitimes, das den Vortrag von Steven Smith, Intel-Vizepräsident und Chef des Netbook- und Tablet-Geschäfts von »Chipzilla« auf dem Intel Developer Forum 2011 beschreibt und mit der heimischen Halbleiterbranche vergleicht.

Der taiwanische Anbieter TMSC sei auch schon dabei, die 14-Nanometer-Produktion vorzubereiten, doch benötige noch bis 2014, um seine Herstellung ganz darauf einzustellen  und erst 2015 mit der Massenproduktion zu starten. Intel sei wieder mal einen Schritt voraus.

Der Traum taiwanischer Hersteller, in Asien langsam die Kontrolle über die PC-Branche zu übernehmen, ist damit vielleicht noch ein Stückchen weiter in die Zukunft gerutscht.

Vorerst einmal backt Intel selbst noch kleine Brötchen: Die Ivy-Bridge-Prozessoren sollen 2012 in 22-Nanometer-Versionen ausgeliefert werden, die CPUs der Reihe »Haswell« ab 2013 in ebenfalls22 Nanometern Dichte. Die Atom-Prozessoren sind noch nicht ganz so weit und werden erst ab dem vierten Quartal 2011 in 32-Nanometer-Dichte geliefert. Smith habe noch einige weitere geplante CPU-Reiben und die Pläne dazu genannt – noch ist es aber nicht so weit, denn die schrittweise Umstellung dauert noch bis 2014 an.

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