HP muss Milliarden-Angebot für Autonomy verlängern

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Weil nicht genügend Anteilseigner auf die HP-Offerte eingegangen sind, muss der IT-Konzern sein Angebot für den britischen Software-Anbieter verlängern.

HP bietet 7,09 Milliarden Pfund für Autonomy, konnte damit bislang aber nur einen Teil der Anteilseigner überzeugen. Wie Reuters meldet, hat der IT-Konzern bislang lediglich 41,6 Prozent der Aktien sicher, braucht aber weitere 33,4 Prozent, um auf 75 Prozent zu kommen und den Software-Anbieter wie geplant von der Börse zu nehmen. Daher hat man nun die Frist zur Annahme des Angebots bis 3. Oktober verlängert.

S&P-Analyst James Crawshaw äußerte sich gegenüber Reuters erstaunt, dass HP das Angebot verlängern musste. Immerhin habe HP einen Aufschlag von 79 Prozent auf den aktuellen Kurs geboten. George O’Connor, Analyst bei Panmure Gordon, geht davon aus, dass die Anteilseigner auf ein besseres Angebot von HP-Konkurrenten hoffen. Die hält man bei den Analysten allerdings für unwahrscheinlich – andere potenzielle Käufer stünden bei weitem nicht so unter Druck wie HP.