Norton-Studie: Nutzer unterschätzen den Wert ihrer Smartphones

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Persönliche Daten und weit mehr seien auf den Mobilgeräten gespeichert. Datensicherung und Gefühl für den Datenverlust würden vielen Anwendern aber fehlen.

Passend zur Marktentwicklung nennt Symantecs Agentur ihre Pressemitteilung inzwischen ein »Social Media Release«, und genau diese sozialen Medien und deren Nutzung durch Smartphones oder Tablets sind Hauptaugenmerk der neuen Sicherheitsprodukte des Herstellers.

Nach einer Studie, die Symantec durchführte, erkennen viele der Nutzer von Mobilgeräten nicht, was alles in ihnen steckt – insbesondere, welche Gefahren lauern.  Wenn das Gerät weg sei, ärgerten sich 52 Prozent der Nutzer nur über den Wegfall des Gerätes, nicht so sehr über die vielen verlorenen Daten. Dabei würden 86 Prozent der befragten deutschen Smartphone-Nutzer Kontakte auf ihren Mobiltelefonen speichern.

Nach der Studie sichert weniger als ein Fünftel der Nutzer seine Daten, aber nur 17 Prozent der Befragten würde es etwas ausmachen, wenn ihr Telefon in fremde Hände gerät. Doch mehr als ein Drittel nutze das Smartphone für E-Mails, ein Viertel sei in sozialen Netzen unterwegs, und nur 9 Prozent fühlten sich unsicher beim Herunterladen von Programmen aus Appstores – und jeder zehnte Anwender speichert sogar Passwörter auf dem Gerät. All dies sei natürlich ein willkommenes Einfallstor für Cyberkriminelle.

Ohne Ziel veröffentlicht Symantec so eine Studie natürlich nicht: Man vermarktet das kostenlose Norton Mobile Security Lite, das kostenpflichtige Norton Security for Android und Norton Tablet Security, die die allesamt  helfen sollen, die vielen Bedrohungen zu beseitigen.

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