Netzwerkausrüster Broadcom kauft für 3,7 Milliarden Dollar ein

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Broadcom ist derzeit vor allem durch die Kommunikations-Chips in Apples Mobilgeräten erfolgreich. Seine Kriegskassen leert er nun für den Kauf des kalifornischen Unternehmens NetLogic.

Broadcom will sein Produktportfolio erweitern und zahlt für NetLogic Microsystems 57 Prozent mehr Geld, als das Unternehmen derzeit an der Börse wert ist, berichtet Wirtschaftsdienst Bloomberg.

NetLogic ist ebenfalls im Chipgeschäft aktiv, und auch diese Halbleiter sind im Bereich der Mobilgeräte erfolgreich: Neue CPU-Typen, wie sie Broadcom bislang nicht hatte, sollen sich mit den Chips des Käufers zu einem ausführlichen Komplett-Angebot ergänzen. NetLogic berichtet, man könne nun zusammen eine lückenlose End-to-End-Kommunikation liefern.

Zu den Angeboten von NetLogic zählen wissensbasierte Prozessoren, Multicore-CPUs, die in andere Chips eingebettet werden könnten, und so weiter – mit Netlogic und Broadcom-Chips decke man nun alles ab, das eine integrierte Kommunikations-Infrastruktur haben müsse. Man könne nun einen wesentlich breiteren Markt bedienen, schreibt Broadcom in seiner Meldung zum Kauf von Netlogic.

Beide Seiten hätten sich auf den Deal so geeinigt, dass eine Integration in der ersten Hälfte 2012 möglich sei.

 

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