Mehr Sicherheit in der Cloud: Symantec bereitet 03-Plattform vor

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Die kommende Cloud-Security-Plattform 03 soll viele der Sicherheitsprobleme aus der Welt schaffen, die man dem Cloud Computing üblicherweise vorwirft.

Symantec kündigt jetzt an, 03 werde im nächsten Jahr an den Start gehen. Die Technologie ziehe für Firmenkunden eine separate Sicherheitsebene zwischen Nutzer und der Cloud-Plattform ein. Die IT-Administratoren dürfen dann hier die Firmenregeln und -Vorschriften festlegen und die Aktivitäten der Nutzer überwachen. Die Security-Plattform werde entweder als Hosted-Service oder für das Firmengelände als privates Cloud-System angeboten.

Die Plattform werde alle Belange für einen reibungslosen Betrieb von Web-Applikationen in nur einem Dienst bündeln und könne dann von den Mitarbeitern oder Kunden über alle möglichen Geräte und Wege genutzt werden, schwärmt Nico Popp, zuständiger Vizepräsident bei Symantec. Sobald die Nutzer eingeloggt sind, können sie alle für sie offen stehenden Apps in der Cloud erreichen. Die dafür nötigen Prozeduren laufen automatisch im Hintergrund ab. Der Anwender müsse sich also nicht reihenweise Passwörter für jede App und jeden Sub-Dienst merken. Dem IT-Admin erleichtere die Plattform ebenfalls die Arbeit, denn ausscheidende Mitarbeiter könne er ebenfalls über eine singuläre App aus dem gesamten System tilgen.

Damit habe die 03-Plattform Vorteile bei der Account-Verwaltung im Vergleich zu einem herkömmlichen Virtual Private Network (VPN) und sei zudem komplett webbasiert. »Eines der Schwächen von VPN ist die Notwendigkeit eines Clients«, betont Popp. Die Symantec-Lösung dagegen funktioniere direkt auf Smartphones und Tablets wie iPhone und iPad.

Für die Admins sei es zudem ein beruhigendes Gefühl, dass die Mitarbeiter den Security-Layer nicht umgehen können, ob sie sich nun vom Heim-PC oder unterwegs einwählen. 03 verschlüssele grundsätzlich alle Daten in der Cloud und zeige sie nur korrekt auf jenen Systemen an, die sich ordnungsgemäß anmelden konnten. Damit sei das stets lauernde Sicherheitsproblem gelöst und einer Umstellung auf Cloud Computing stehe nichts mehr im Wege, argumentiert Popp.