Emsisoft Online Armor 5.1: Firewall ohne Nervfaktor

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Der deutsche Hersteller verspricht einen verbesserten Schutz und eine optimierte Erkennung des Sinowal Rootkits und anderer aktueller Gefahren.

Eine Brandmauer soll die Netzwerk- und Internet-Verbindungen überwachen und illegale Zugriffe auf LAN und Rechner unterbinden, dabei aber möglichst unbemerkt und unsichtbar im Hintergrund bleiben. Doch wenn sie neu ist, nervt sie meist mit tausenden von Nachfragen. Nicht mehr Version 5.1 der Online-Armor-Firewall. Statt den Anwender dauernd bei der Arbeit zu unterbrechen, nutzt sie ein neues Zertifikat-basiertes Bewertungssystem für gutartige Programme. Das bedeutet, dass die Software selbst feststellt, welche Anwendungen eine Freigabe erhalten sollten und welche nicht. Viele Entscheidungen trifft das Programm also ganz allein. Die Folge sind deutlich weniger Alarmmeldungen und störende Anfragen beim Anwender. Ganz ohne geht es natürlich nicht.

Abgesehen davon wurde die Firewall verbessert, so dass sie Windows-Computer wirksamer schützen kann. Auch die Erkennung neuartiger Gefahren wurde laut Emsi Software berücksichtigt. Zudem haben die Entwickler an der Bedienbarkeit geschraubt sowie den Code der Schutzsoftware für einen stabiler Lauf optimiert. Insbesondere die Kompatibilität zu anderen Sicherheitsprogrammen wurde verbessert – hier kam es in der Vergangenheit öfter zu Problemen.

Die Firewall wird in drei Versionen angeboten: Online Armor Free (Download hier) darf kostenfrei eingesetzt werden. Es gewährt einen umfassenden Web-Schutz und schützt sich auch selbst vor Manipulationen. Online Armor Premium (30 Euro im ersten Jahr) enthält zusätzlich einen Phishing-Filter, einen Datei- und Registry-Schutz, Schutz vor DNS-Spoofing, automatische Updates und vor allem einen Online-Banking-Modus, der Manipulationen bei Internet-Bankgeschäften vorbeugt. Online Armor ++ (45 Euro/Jahr) bringt außerdem Anti-Virus- und Anti-Malware-Scanner nebst Rootkit-Sucher mit.