Acer-Gründer: In 20 Jahren könnten Asiaten den PC-Markt beherrschen

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Die asiatischen PC-Hersteller hätten nach dem zunehmenden Rückzug der Amerikaner wie IBM und HP aus dem Markt auch die Chance, ein eigenes asiatisches Betriebssystem  zu entwickeln, gab Acer-Gründer Stan Shih von sich.

Für Branchen-Web Digitimes ist Acer-Gründer Stan Shih immer für eine Schlagzeile gut, denn abgesehen vom scherzhaften taiwanischen Insider-Talk, halb Taiwan gehöre Acer, erzählt der alternde Patron des asiatischen PC-Geschäfts immer wieder Mal etwas, das für Aufmerksamkeit sorgt. Diesmal hat er die Zukunft der Asiaten im Visier, und die sieht er sehr positiv.

Nachdem sich wichtige US-Firmen wie kürzlich HP vom nicht mehr so einträglichen Geschäft mit den Rechnern abwenden, sei die Zeit für die eigentlichen Hersteller aus Asien gekommen, ihr eigenes Betriebssystem zu entwickeln. In 20 Jahren oder weniger könne dies stattfinden.

Shih, der immer einen guten Blick auf die gegenwärtige Marktsituation hat, betont, dass die von ihm erst angefeindeten Tablets sich derzeit großer Beliebtheit erfreuten – und trotzdem seien sie nicht in der Lage, einen PC zu ersetzen. Der Markt für diese inzwischen fast ausschließlich in Asien produzierten Geräte werde sich ähnlich entwickeln wie der Fernsehmarkt – und der werde auch schon in Asien kontrolliert.

Nur bei Software sei man noch nicht so weit – doch er sehe eine große Chance, dass ein Betriebssystem in Asien entwickelt werde – vielleicht auch in Zusammenarbeit mit den Amerikanern.

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