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Nokia E6 im Test: Business-Handy ohne Star-Allüren
Das neue Nokia E6 kombiniert Tastatur mit Touchscreen und bietet eine leistungsstarke Alternative zu Blackberry, iPhone oder Android-Handys. Das voll ausgestattete Smartphone glänzt mit einer langen Feature-Liste – und hat nur ein Problem.
Kalender, Kontakte, Internet, Messaging, Navigation, Office, Videos, E-Mail, Musik-Player, Facebook, Twitter – das neue Nokia E6 hat alles, was ein Smartphone haben kann. Aber lassen sich all diese Funktionen so in einem 115,5 x 59 Millimeter großen Gehäuse unterbringen, dass sie schnell erreichbar und einfach zu nutzen sind? Die Antwort lautet: Ja. Dank eines durchdachten Bedienkonzepts sind all diese Funktionen schnell und einfach zugänglich.
Nokia weiß eben, wie man Smartphones macht. Trotzdem hat das Nokia E6 einen Haken. Doch der Reihe nach. Das Gerät zeigt schon nach dem Auspacken, dass man für die verlangten 429 Euro ein hochwertiges Stück Technik bekommt. Es ist schön schwer (133 Gramm), liegt gut in der Hand, und das sauber verarbeitete Metallgehäuse biegt sich auch bei Druck nicht durch.
Die Hardware-Tastatur ist präzise verarbeitet, jede Taste sitzt, nichts wackelt. An der Seite sind praktische Tasten für Lautstärke und zum Stummschalten angebracht. Ein Schiebeschalter auf der rechten Seite verriegelt das Gerät, bevor man es in die Tasche steckt.
Neue Betriebssystem-Version Symbian Anna
Einarbeitung und Bedienung gehen leicht von der Hand. Durch das neue Symbian Anna ist auch das Design der Bedienoberfläche auf der Höhe der Zeit. Nokia hat den Betriebssystem einige neue Funktionen spendiert und beispielsweise die E-Mail-und Kalenderfunktion verbessert. Der überarbeitete Browser soll kürzere Ladezeiten und einfachere Menüführung bieten, was sich im Praxistest aber nicht bestätigt.
Verbesserte Sicherheitsfeatures
Laut Hersteller wurden auch das Sicherheitskonzept überarbeitet. Mobile Manager bekommen beispielsweise einen verbesserten sicheren Zugang zum Firmennetzwerk. Außerdem unterstützt das Nokia Funktionen wie das Fernlöschen von Daten und die Gerätesperre. Die für geschäftliche Mails nötigen Sicherheitsstandards werden auch unterstützt, so etwa Richtlinien von Microsofts Exchange ActiveSync.








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