Umbau, die Nächste: Yahoo heuert strategische Berater an

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Yahoo-Umbau, zweiter Schritt: Impulse durch externe Berater sollen das wackelnde Unternehmen wieder auf Kurs setzen. Die ersten Namen werden schon kurz nach der Kündigung von Yahoos Chefin genannt.

Nach der abrupten Trennung von seiner bisherigen Geschäftsführerin Carol Bartz eilt Yahoo mit schnellen Schritten voran, um endlich eine Vision der Unternehmenszukunft präsentieren zu können. Nach Wall-Street-Journal-Blog All Things Digital holt sich die inzwischen kleine Suchmaschine Rat bei Investmentbankern und anderen strategischen Beratern. Das führungslose Schiff Yahoo will eine Reihe von Möglichkeiten untersuchen lassen, um die inzwischen kleine Suchmaschine wieder auf einen klaren Wachstumskurs zu trimmen.

Man eroiere Käufe, Verkäufe und Einstellungen von Abteilungen und das Dazuholen neuer Investment-Partner. Der Verkauf des ganzen Unternehmens sei die unwahrscheinlichste Alternative, erfuhr Journalistin Kara Swisher aus berufener Quelle. Das unabhängige Aufsichtsratmitglied David Kenny, President von Akamai, führt das »Strategic options«-Kommittee bei Yahoo an, das die neuen Optionen untersuchen soll.

Als Finanzberater werde voraussichtlich Allen&Co genutzt werden, eine Firma, die viele Technik- und Medien-Unternehmen in Kalifornien berät – derzeit ist AOL der größte Kunde der Berater. Investmentbanken wie JPMorgan Chase stünden ebenfalls im Mittelpunkt der Überlegungen. Doch wer immer auch angeheuert würde: Die erste Aufgabe sei es, Yahoo in seinen Einzelheiten bis aufs Mark zu untersuchen. Yahoo habe so viele Stärken durch Einkäufe gesammelt, dass es ein Wunder sei, dass die Firma weder neue Entwicklungen noch nennenswertes Umsatzwachstum erreicht habe.

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