Notebookhersteller reduzieren Ultrabook-Produktion

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So ganz glauben Acer, Lenovo, Toshiba und Asus noch nicht an die Erholung des Notebook-Marktes vor dem vierten Quartal 2011 – ihre gesamte Ultrabook-Produktion soll erst einmal unter 50.000 Stück bleiben.

Branchensprachrohr Digitimes berichtet wieder einmal über die Gemütslage bei den Notebook-Produzenten  – und die ist momntan eher auf Vorsicht programmiert. Die Hoffnung der Branche, mit den neuen besonders schmalen Ultrabooks bei den Käufern zu punkten, ist aufgrund der dümpelnden Weltwirtschaftslage noch sehr gering. Die genannten Hersteller reduzieren deswegen ihre Produktionsmengen.

Viele hoffen, dass Windows 8 kommendes Jahr eine deutliche Verbesserung durch Upgrades auf neue Systeme ergibt. Derzeit versucht Intel noch verzweifelt, seine Ultrabook-Plattform auch ohne Push durch Windows 8 bei den Herstellern zu platzieren. So hat man die Preise seiner Prozessoren gesenkt und neue auf den Markt gebracht  und will am 14. September eine Ultrabook-Konferenz in Taipei (der Hauptstadt der Auftragsproduzenten) abhalten, um dort die Hersteller mit Nachdruck von der neuen Plattform zu überzeugen.

Zwar starten Asus, Acer, Toshiba und Lenovo bereits diesen September die Produktion ihrer Ultrabook-Modelle, doch laut Digitimes beginnen sie konservativ und mit geringen Erwartungen. Sie würden die Ultrabooks aufgrund der geringen Gewinnmargen ohnehin nur als das letzte Mittel sehen, um die gesamte Liefermenge zu erhöhen.

Intels Pläne, dass Ultrabooks 2012 schon 40 Prozent des Notebook-Marktes einnehmen könnten, bezeichnen die Hersteller als eher unwahrscheinlich.

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