Google-Manager: Die Cloud kippt das alte Client-Server-Modell

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Auf der Salesforce-Konferenz Dreamforce sollten Google-Aufsichtsratsvorsitzender Eric Schmidt und Salesforce-Chef Marc Benioff diskutieren und waren dann doch gleicher Meinung: Die Cloud ändert die bisherige Softwarenutzung durch Unternehmen rasant.

Mit dem Marketingspruch »Welcome to the social enterprise« lockt SaaS-Pionier Salesforce das Unternehmens-Publikum auf seine Konferenz Dreamforce. Google-Enterprise-Vize Amit Singh ist in einem Blogpost begeistert von Eric Schmidts Worten auf der Konferenz: Die Cloud würde es erlauben, das alte Softwaremodell komplett umzuwerfen. Das Client-Server-Modell habe mit hohen Kosten, großer Komplexität und schnellem Aktualitätsverlust zu kämpfen. Noch dazu sei es schwer, alte Anschaffungen zu ersetzen. »Wir haben abgenutzt, was mit Client-Server getan werden kann«, erklärt der Google-Vorstand.

Natürlich gebe es inzwischen iele neue Lösungen, die nur noch per Web funktionieren, etwa Google Apps für Unternehmen. Derzeit, so Schmidt, würden 40 Millionen Nutzer in 4 Millionen Unternehmen die Google Apps nutzen, und jeden Tag würden sich 5000 weitere dazu entscheiden, die Google-Cloud-Computing-Office-Suite zu verwenden. Allerdings gibt er nicht an, wie viele Nutzer die kostenfreie und wie viele tatsächlich die Bezahlversion für Unternehmen aufrufen.

Google hat die ganze Diskussion in einem Video aufgezeichnet:

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