Apple denkt über USB 3.0 für Mac-Systeme nach

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Schneller als gedacht könnten sich die Kalifornier der aktuellen PC-Schnittstelle öffnen. Gerüchte deuten auf einen baldigen Einbau von USB 3.0 in Macintosh-Rechnern.

Die Hinweise auf die Apple-Pläne gehen zurück auf die externen Hersteller von Host-Controllerchips für USB 3.0. Seit jene ihre Einkaufspreise unter 3 Dollar gedrückt haben, soll das Interesse von Apple erwacht sein, berichten die Informanten auf dem Newsportal VR-Zone.

Viele Branchenbeobachter hatten in jüngster Vergangenheit stets vermutet, dass Apple seiner Eigenentwicklung Thunderbolt den Vorzug vor USB 3.0 geben dürfte, deuten die Vorzeichen nun darauf, dass der USB-Port im Hause Apple als Ergänzung gesehen wird – und nicht als Ersatz.
Obwohl der Thunderbolt-Controller mit etwa 10 bis 15 Dollar pro Chip deutlich teurer im Einkauf ausfällt, wolle Apple daran festhalten und mit USB 3.0 einfach die Auswahl an schnellen externen Gerätschaften kräftig erweitern. Insbesondere mit einer Abwärtskompatibilität auf USB 2.0 erweitert sich das mögliche Spektrum ganz enorm.

Apple sei sich bewusst, dass Thunderbolt nicht von allen Hardwareherstellern und auch nicht für alle Typen von externer Peripherie eingesetzt werde. Thunderbolt-Geräte sind meist Vertreter der Highend-Fraktion. Die USB-Geräte sind da deutlich breiter gefächert und gehen auch stark in den Consumerbereich.

Aber auch im PC-Markt ist USB 3.0 noch kein omnipräsenter Standard ist, so setzen die meisten PC-Hersteller heute schon ein bis zwei entsprechende Ports ein. Insbesondere Systeme mit AMD-Prozessoren werden entsprechend ausgerüstet, da die aktuellen AMD-Chipsätze einen nativen USB-3.0-Support beinhalten.