Mobiles Internet: Openwave verklagt Apple und RIM

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Gericht Urteil

Patentstreitereien um die Technologien der IT- und Telekom-Industrie vermehren sich in letzter Zeit wie Viren. Nun wirft auch noch die Softwarefirma Openwave ihren Hut in den Ring, um den namhaften Smartphone-Anbietern eine Rechtsverletzung vorzuwerfen.

Bei der Verbindungsmethode zwischen Smartphones und Tablets mit dem Internet sollen gleich fünf Patente von Openwave verletzt worden sein. Die Firma ging gleich gründlich zur Sache und reichte sowohl Klage beim zuständigen Bezirksgericht in Delaware wie auch Beschwerde bei der US-Außenhandelsbehörde International Trade Commission ein.

»Bevor wir diese Maßnahmen ergriffen haben, hatten wir sowohl Apple als auch Research in Motion diverse Male angesprochen, um auf das Problem aufmerksam zu machen und ihnen die Lizenzierung unserer Technologie anzubieten. Aber wir haben darauf keine sinnvolle Antwort erhalten«, erzählt  Openwave-CEO Ken Denman.

Daher sei der Firma nichts anderes übrig geblieben, als den Rechtsweg zu beschreiben, um die eigene Position zu verteidigen, betont Denman. Gibt ihm die ITC Recht, dann könnte theoretisch der US-Handel mit iPhone, iPad und iPod sowie mit PlayBook und BlackBerry untersagt werden, bis ein Gerichtsurteil die Situation klären kann. Wahrscheinlich ist es allerdings selten, dass die Aufsichtsbehörde gleich den Verkauf der betroffenen Geräte blockiert.