HP will eine letzte Charge Touchpads produzieren

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Nach der Preissenkung auf 99 Dollar war die Nachfrage nach dem HP Touchpad riesig – und das Tablet in kürzester Zeit ausverkauft. Nun soll eine letzte Charge produziert werden.

»Die Geschwindigkeit, mit der es [das Touchpad] aus unseren Lagern verschwunden ist, war beeindruckend«, hieß es laut einer Reuters-Meldung bei HP. »Daher haben wir uns entschlossen, eine letzte Runde Touchpads zu produzieren, um die Nachfrage zu befriedigen.«

Wie viele Touchpads das sein werden, sagte HP nicht. Ebenso blieb bei dieser Ankündigung offen, ob die Geräte nur auf dem US-Markt verkauft werden sollen oder auch in anderen Ländern. Gegenüber dem Fokus erteilte eine deutsche HP-Sprecherin den Hoffnungen der hiesigen Interessenten allerdings einen Dämpfer und sagte: »In Europa und Deutschland werden keine neuen TouchPads mehr angeboten.«

Ob HP sich aus reiner Kundenliebe dazu entschlossen hat, noch weitere Touchpads zu produzieren, bleibt fraglich. Möglicherweise war man vertraglich noch an Zulieferer gebunden und musste diesen weitere Komponenten abnehmen, aus denen nun neue Tablets entstehen sollten. Denn werden diese erneut für 99 Dollar pro Stück verkauft, ist das für HP ein Verlustgeschäft – die reine Hardware kostet HP nach Analysen von iSuppli schließlich mehr als 300 Dollar.

Bildergalerie HP Touchpad


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