VMware bereitet sich auf die Nach-PC-Ära vor

CloudMobileSoftwareVirtualisierung

Der Softwarekonzern hat eine Vision für das persönliche Computing der nahen Zukunft: Gewünschte und beliebte (Firmen-) Apps werden von der Cloud auf jenes Gerät geliefert, das gerade zur Verfügung steht. Standort? Egal.

VMware bereitet sich schon auf das Ende der PC-Ära und insbesondere auf das Geschäftsleben nach der Desktop-Arbeit vor. Was schon auf der letzten CeBIT angedeutet wurde, wird jetzt auf der VMworld 2011 Produktrealität: Der Virtualisierungsspezialist zeigt soeben auf seiner Hausmesse in Las Vegas eine neue Version seiner View-Plattform vor. Die Virtual Desktop Infrastruktur (VDI) führt jetzt die Versionsnummer 5 und werde in den nächsten Wochen verfügbar. VMware View 5 erlaubt eine tiefschürfende Personalisierung der Windows-Umgebung, nutzt die vorhandene Netzbandbreite deutlich besser aus (dank erweiterter Protokolle) und unterstützt eine Fülle von Mobilgeräten und ihren Apps.

»Die große Herausforderung für Unternehmen besteht darin, den Schritt in eine cloud-orientierte Welt zu schaffen und die Firmen-Apps von allen möglichen Clients aus erreichen und nutzen zu können«, erzählt Brian Gammage, der globale Markttechnologe bei VMware. Wenn eine Firma ihre Cloud-Vorstellungen mit der Virtualisierung paare, ergebe sich daraus eine goldene Gelegenheit, aus dem alten, langsamen und kostspieligen PC-Upgrade-Zyklus auszusteigen und mehr aus der eigenen IT-Infrastruktur herauszuholen.

VMware View 5 werde es in zwei Versionen geben, als Enterprise Edition, die für 150 Dollar pro Connection auch noch vSphere 5 für Desktops, vCenter Server 5 und View Manager 5 enthalte. Darüber rangiert die Premier Edition, die auch noch Komponenten wie ThinApp enthält und pro Verbindung 250 Dollar koste.