RIM und Apple streiten um die Marke WebKit

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Apple will sich den Begriff als Warennamen schützen lassen. Dagegen erhebt Research in Motion in Kanada gerade offiziell Einspruch.

Durch die juristische Gegenmaßnahme erkauft sich RIM wertvolle Zeit, um den Fall vorzubereiten. Das Verfahren zum Thema WebKit-Markenschutz werde am 22. November eröffnet. Apple will diesen schon seit Mai vorigen Jahres erreichen.

WebKit heißt die Rendering-Engine in Apples Safari-Browser, wird aber auch in Android, Chrome, WebOS und auf einigen anderen Plattformen eingesetzt. Der WebKit-Code ist prinzipiell Open-Source und wird von Apple seit 2005 genutzt. Die Kanadier wollen nicht einsehen, wie sich aus der jahrelangen Nutzung von Open-Source ein Anrecht auf Markenrechte ergeben könnte. Würden die Richter Apple Recht geben, dürften nur noch die Kalifornier den Namen WebKit nutzen.

RIM möchte sich dagegen stemmen, dass nur noch Apple mit WebKit als Produktvorteil werben kann. Die Kanadier benutzen WebKit in ihrem BlackBerry OS und wollen das auch künftig uneingeschränkt tun können.