Rechenzentren in Containern: Erster Park in Dänemark eröffnet

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AST bietet Rechenzentren in Schiffscontainergröße an und verkauft die modularen Container auch über große bekannte Dienstleister. Die enthaltene Rechenpower übertreffe teils die von bekannten Servern, die Sicherheit sei sehr hoch, alle Teile seien redundant und die Container-Rechenzentren gut gekühlt.

Vergangene Woche hat AST Modular, Hersteller von Container-Rechenzentren, sein Zentrum für die skandinavische Finanzindustrie fertiggestellt. Dazu hat AST insgesamt 21 solche Container auf zwei Standorte in Dänemark verteilt. Die neue Nutzung der Container durch Finanzinstitute stelle einen Wandel in der Finanzbranche und einen Weggang von regulären (fest installierten) Rechenzentren dar, erklärt AST-Chef Henry Daunert.

Der Anbieter behauptet, seine Zentren seien brandsicher und mit einer eigenen patentierten Kühlung ausgestattet. Die NFC (Natural Free Cooling)-Technik sei die grünste, die es gibt.

Zudem garantiere er eine hohe Verfügbarkeit und Redundanz aller Bestandteile. Selbst die Stromversorgung sei redundant und könne mit einem eigenen Generator 80 Prozent der Normallast erreichen.

Die AST-Container sind schon weiter verbreitet als bekannt. So sind beispielsweise solche Rechenzentren-Fertigbaukästen in Island aktiv, wo sie unter dem Namen Thor bereits Server für Opera und andere betreiben.

In einem Werbevideo zeigt der Hersteller, wie die Container aufgebaut sind und wie Kühlung und Brandsicherung funktionieren:

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