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Hightech-Marketing und Social Media
Immer mehr IT-Entscheider in Europa nutzen soziale Netzwerke für ihre Produktrecherche. Eine Studie von Forrester zeigt, wie die IT-Einkäufer bei der Recherche vorgehen, welche Informationen sie suchen – und wo sie misstrauisch werden.
Das Web 2.0 mit seinen Blogs, Diskussionsforen und sozialen Netzwerken hat auch die Art und Weise verändert, wie Unternehmen ihre Produkte im Internet bewerben und mit den Kunden kommunizieren. Vor allem die sozialen Netzwerke haben in den letzten zwei Jahren die Anforderungen an die Vermarktung technischer Produkte deutlich verändert.
Doch die Präsenz in einem sozialen Netzwerk verursacht auch einen gewissen Aufwand. So wird die Zeit von Mitarbeitern gebunden, die regelmäßig Neuigkeiten posten und Kontakt zu potenziellen Kunden halten müssen. Schon allein deshalb sollte sich ein Anbieter genau überlegen, wie er sich in den Social Media präsentiert. Dazu wiederum sollte er wissen, wie die anvisierten Zielgruppen denken und wie sie die sozialen Netzwerke nutzen.
Europa liegt bei Social Media-Nutzung vorne
Das Marktforschungsunternehmen Forrester hat zu diesem Thema eine Umfrage unter europäischen und US-amerikanischen IT-Entscheidern durchgeführt. Forrester wollte wissen, wie Business-Käufer die neuen sozialen Medien nutzen, und auf welche Weise sie sich im Web über Markt und Technik auf dem Laufenden halten. Die Studie über die Hightech-Einkäufer unterscheidet die europäischen Ergebnisse nach den Ländern Großbritannien, Deutschland und Frankreich.

Professionelle Netzwerke wie Xing werden von IT-Entscheidern immer stärker genutzt, um Informationen über Technik-Produkte einzuholen.
Eine Erkenntnis wird in dem Report von Forrester relativ schnell deutlich: IT-Manager in Europa setzen in ihren Entscheidungsprozessen wesentlich stärker auf soziale Medien als beispielsweise US-amerikanische Kunden. Und seit 2010 hat die Bedeutung der auch als Social Media bezeichneten Netzwerke in Europa weiter zugenommen.
Auch deshalb wird die Frage, wie Unternehmen sich und ihre Produkte in sozialen Netzwerken präsentieren, immer spannender.
Facebook spielt keine entscheidende Rolle
Facebook ist inzwischen schon fast zum Synonym für soziale Netzwerke geworden. Doch laut Forrester spielt Facebook bei IT-Entscheidern keine besonders große Rolle. Nur für 12 Prozent der deutschen Manager ist Facebook als Informationskanal interessant.
Die Entscheider setzen vielmehr auf professionelle Netzwerke wie Xing. Derzeit nutzen schon 32 Prozent der Deutschen, 30 Prozent der Briten und 23 Prozent der Franzosen solche businessorientierten Netzwerke für die Produktrecherche.
Diese Zahlen klingen noch nicht sehr beeindruckend. Doch 20 Prozent der Technik-Einkäufer in Europa gaben in der Forrester Umfrage an, dass sie sich in Zukunft verstärkt über Social Media informieren wollen.
(Quelle kleines Bild oben: iQoncept – Fotolia.com)






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