Asustek kündigt für Oktober bis zu sechs Ultrabooks an

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Der taiwanische Computerhersteller gibt nun überraschend Gas beim Thema Ultrabook. Die von Intel vorgegebene Plattform soll gleich fünf bis sechsmal umgesetzt werden – für 900 bis 2000 Dollar das Stück.

Asustek Computer hatte ja schon frühzeitig das Designmodell UX21 als seinen Ultrabook-Beitrag herumgezeigt. Doch bislang war nicht ganz klar, ob die Hersteller aus Taiwan dem Lockruf von Intel folgen würden, denn zum einen funktionierten frühere Versuche wie der UMPC nicht, zum anderen waren die CPU-Preisvorstellungen von Intel so hoch, dass günstige Ultrabooks schwer zu realisieren sind (wir berichteten).

Nachdem der Prozessorlieferant sein Marketingbudget erhöhte und etwas mehr Überzeugungsarbeit leistete, kündigten diverse Hersteller einige Ultrabook-Modelle an. Doch Asustek scheint jetzt so richtig Begeisterung zu entwickeln und will offensichtlich die Ultrabook-Welle anführen, denn noch im Oktober sollen gleich fünf bis sechs Modelle in den Displaygrößen 11,6 bis 13,3 Zoll erscheinen. Eine entsprechende offizielle Launch-Party ist für Oktober in New York geplant, kündigte Vorstand Jonney Shih an. Dort wird dann verraten, was die Kunden für ihr Geld – 899 bis 1999 Dollar – so an Hardware erwartet.

Shih merkte an, das die jüngsten Preisnachlässe bei einigen Schlüsselkomponenten wie LC-Panel oder DRAM (nebst dem CPU-Rabatt) geholfen habe, zu tragbaren Ultrabook-Preisen zu gelangen. Die bisherige Zurückhaltung der großen Markenhersteller wie HP, Dell und Toshiba bei diesem Thema motivieren die Taiwaner natürlich auch, ihr Glück zu versuchen. Daher werden auch von Acer entsprechende Ankündigungen erwartet, obwohl das neulich noch anders klang.