Apple will Jobs-Nachfolger Tim Cook mit Aktien ans Unternehmen binden

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Eine Million Apple-Aktien bekommt Tim Cook – allerdings in zwei Tranchen, die erst 2016 und 2021 anfallen. Ist dies ein Signal des Aufsichtsrates an Börsenspekulanten, damit sie weiter an ein stabiles Apple-Management glauben?

Die Meldungen zu Steve Jobs Abgang und den Folge-Erscheinungen brechen nicht ab. Vergangene Woche waren die Startseiten von Nachrichtendienst Reuters, Börsen-Kommentator Wall Street Journal und Wirtschaftsdienst Bloomberg fast nur noch mit Geschichten über den gesundheitsbedingten Abgang von Jobs und den zahlreichen Reaktionen der Branche gepflastert.

Am Wochenende meldete AFP schließlich noch das Rundum-Glücklich-Paket für Nachfolger Cook: Er soll eine ganze Million Aktien des für Börsianer wertvollsten Konzerns der Welt bekommen. Das sind, so rechnet AFP vor, insgesamt 383 Millionen US-Dollar oder 265 Millionen Euro.

Um den Wert des Aktienbündels hoch zu halten, muss Cook allerdings sehr erfolgreich agieren und Jobs’ Erbe gut in Schuss halten, denn er bekommt die Wertpapiere erst später. Cook würde also Geld verlieren, wenn er den Wert von Apple nicht aufrechterhalten kann.

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