Samsung startet Entwicklungsumgebung für Bada 2

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Mit dem frisch aufgelegten SDK möchten die Südkoreaner mehr Entwickler für ihr mobiles Betriebssystem gewinnen. Die Bada-Programmierung mache Sinn, da Samsung weitere Wave-Smartphones in Vorbereitung habe.

Erst stieg Samsung bei Symbian aus (wir berichteten), dann warb man auch gleich noch Symbian-Entwickler ab, um die ganze Kraft hinter das eigene Bada-Betriebssystem zu vereinen. Das Ergebnis werden die Kunden bald anhand von Bada 2.0 beurteilen können. Zuvor muss noch die Entwicklungsumgebung des Systems die Programmierer von der Plattform überzeugen: Das Bada 2.0 SDK ist ab sofort hier zu laden und habe die Aufgabe, die Reichweite und Verbreitung des Betriebssystems zu steigern.

Es handelt sich bei Bada 2.0 um ein weitreichendes Update, welches die Highend-Smartphones um Multitasking, NFC (Near Field Communication), WiFi-Direct-Dateitausch und Spracherkennung bereichere. Support für Flash und HTML5 seien ebenso selbstverständlich wie die Unterstützung von kostenpflichtigen Apps und Werbung in Apps. Hier herrscht bislang noch Nachholbedarf, denn augenblicklich hält der Samsung App-Store in 121 Ländern nur rund 40.000 Miniprogramme vorrätig.

Auf Basis von Bada 2.0 will der Hersteller noch in diesem Jahr drei weitere Wave-Modelle auf den Markt bringen. Das ursprüngliche Wave-Smartphone sei in Europa, China und Südostasien ein Verkaufsschlager, teilt Samsung mit. Es habe geholfen, ein gutes zweites Quartal einzufahren. Daher werden die kommenden Wave-Vertreter genau in diesen Weltregionen als erstes an den Start gehen. »Wir sind sehr zufrieden mit den Erfolgen von Bada und Wave. Daher habe wir unsere Entwicklungsanstrengungen in diesem Bereich fokussiert«, erzählt Managing-Direktor Simon Stanford.