Twitter möchte den Datenverkehr durch seine Links besser zählen

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Links, die über Twitter laufen, sollen besser gezählt werden können. Daher will der Service künftig alle URLs, die vom »Zwitscher«-Dienst ausgehen, über seinen eigenen Linkverkürzerdienst t.co laufen lassen.

Twitter will in Zukunft besser wahrgenommen werden, berichtet das Wall-Street-JournalBlog Allthingsdigital – schließlich sendet der Dienst immer wieder Datenverkehr an andere Websites. So ersetzt der Web 2.0-Service künftig alle Links durch seine eignen t.co-Abkürzungen.

Bisher würden lediglich 38 Prozent der Links über den neuen t.co-Redirect laufen, merkt Marktforschungsinstitut Awe.sm an, das die Wirksamkeit von Social-Media-Marketing für seine Auftraggeber prüft. Inzwischen seien es schon 40 Prozent, die über t.co laufen – nach der Einführung der neuen Twitter-Umleitung sähen zahlreihe Publisher durch die (Twitter besser zugeordneten) Referrers einen nennenswerten Aufschwung des Social-Media-Traffics.

So hat Twitter gleich mehrere Vorteile durch den kompletten Wechsel auf sein Linkverkürzersystem: Erstens kann es so als Mittler leichter Spam blocken, zweitens kann es durch bessere Wahrnehmung geldwerte Marketingdienste entwickeln und drittens eignet sich so ein Service für genauere Statistiken. Man erkenne schneller, welche Themen gerade gefragt sind.

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