Mit Hyper-V-Support: Veeam kündigt Backup 6.0 an

CloudData & StorageIT-ProjekteNetzwerkeSoftwareSoftware-AnbieterStorageVirtualisierung

Der Spezialist für Datenschutz und Virtualisierungsmanagement hat seine Backup- und Replizierungssoftware erneuert. Vor allem eine simplere Handhabung und Konfigurierbarkeit soll das Leben der IT-Administratoren erleichtern.

Eine tiefschürfende Überholung der Architektur von »Backup and Replication 6.0« erlaube den Admins nun, die Software ganz leicht auf Servern in einem Wide Area Network (WAN) einzusetzen. Veeam betont, die Geschwindigkeit der Datenreplizierung gegenüber den Vorgängerversionen deutlich gesteigert zu haben. Außerdem wurde das Fehlermanagement automatisiert. Wer ein Backup wieder einspielen wolle, könne den Prozess nun mit nur einem Mausklick in Gang setzen. Auch einzelne verlorene oder beschädigte Dateien und ihr Ursprungsort können festgestellt und ersetzt werden.

»Unsere Kunden haben uns praktisch vorgegeben, welche Funktionalitäten sie bislang vermisst und im neuen Produkt realisiert haben möchten. Die Wünsche haben wir aufgegriffen und beim Update auch für erweiterte Skalierbarkeit und flottere Verwaltungsfunktionen geachtet«, fasst Veeam-CEO Ratmir Timashev zusammen.

Man habe auch noch den Support für MS Hyper-V eingebaut, um dem Trend kleinerer Unternehmen, sich der Virtualisierung zu öffnen, zu unterstützen. »Microsofts Plattform ist natürlich nicht so stark wie jene von VMware, für die sich größere Unternehmen in der Regel entscheiden. Aber bei kleinen Mittelständlern ist Hyper-V populär, nicht so teuer und gut genug für ihre Bedürfnisse«, zählt Timashev auf. Der Chef verspricht, das 6.0-Update noch im vierten Quartal für die Allgemeinheit verfügbar zu machen. Für bestehende Kunden sei es kostenfrei.