HP überarbeitet den Compaq Elite 8200 Enterprise

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Das All-in-One-PC-System für den Unternehmensschreibtisch war vielen Firmenkunden offenbar nicht performant genug. Jedenfalls bessern die Ingenieure nach, damit das »Elite« im Namen auch berechtigt ist.

Eine »dramatische Verbesserung« der Systemperformance kündigt HP heute für das überarbeitete Compaq 8200 Elite an. Dafür erhält der All-in-One-Enterprise-Rechner die Intel Core i5- und i7-Vertreter der zweiten Generation (Sandy Bridge) und begleitend dazu aufpolierte Hardware-Spezifikationen. So unterstütze das Motherboard und seine Chips den Einsatz von Quad-Core-Prozessoren mit bis zu 2,8 GHz Taktfrequenz nebst 8 GByte Hauptspeicher. So ausgerüstet sei das System etwa 40 Prozent schneller als das beste Vorgänger-Modell. Die weitere Ausstattung wurde um einen serienmäßigen Medienkarten-Leser, ein Blu-ray-Laufwerk, eine integrierte Webcam nebst Mikrofon und dem HP-Videokonferenzsystem MyRoom ergänzt.

Das Hardware-Update kommt nur Tage nach HPs Ankündigung, sich von seiner PC-Sparte trennen zu wollen (wir berichteten). Das sandte Schockwellen durch die IT-Branche, die sich seitdem damit beschäftigt, was aus dem Technologiekonzern wird und wer den PC-Brocken wird schlucken wollen beziehungsweise können. Jüngste Gerüchte sprechen da von Samsung. HP bemüht sich derweil, sein PC-Geschäft am Laufen zu halten und Normalität aufrecht zu erhalten.