HP bringt das Pre3-webOS-Smartphone wahrscheinlich doch nicht

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Das Palm Pre3 ist schon lange angekündigt und sollte jetzt erhältlich sein. Das Touchscreen-Telefon mit ausziehbarer Tastatur tauscht sich mit anderen WebOS-Geräten wie dem HP-Tablet schon durch reines Danebenlegen  aus. Der Produktlaunch allerdings fällt wahrscheinlich Leo Apothekers neuer Geschäftsausrichtung zum Opfer.

Dem kleinen Smartphone HP Veer sollte das seinerzeit gleichzeitig vorgestellte Palm Pre 3 folgen. Zunächst nannte man es HP Pre3 und wollte es eigentlich ab September ausliefern. Ob es noch geliefert wird, stand zu Redaktionsschluss nicht fest: Alle Telefone von HP und seiner Presseagentur waren seit Bekanntgbae der Geschäftsstrategie-Änderung von HP nicht mehr erreichbar.

Die Fakten zum Pre 3: Das Mobiltelefon läuft unter dem mit Palm teuer erstandenen WebOS als Betriebssystem. Für die geschäftliche Nutzung hat HP dem Gerät eine Exchange-Anbindung mit Microsofts Push-Technik spendiert.

Als Herz des Smartphones tickt Qualcomms ARM-Chip MSM 8×55 mit 1,4 GHz Taktung. Das Gerät ist ausgestattet mit 8 GByte internem Speicher sowie 512 MByte Arbeitsspeicher. Das Display mit einem 3,6-Zoll-Multitouch-Display zeigt 480×800 Bildpunkte. Zur schnelleren Eingabe von Text ist eine QWERTZ-Tastatur an Bord, die mit der App JustType automatisch Worte und Sätze schnell zusammensetzen kann.

Zur  Kommunikation stehen neben den üblichen GSM- und UMTS-Netzen auch die WLAN-Modi g, b und n zur Verfügung sowie Bluetooth 2. 1 EDR.  Als weitere Anschlüsse hat HP dem Gerät Miro-USB und einen Kopfhöreranschluss mitgegeben. Integriert sind zudem A-GPS und eine 5-Megapixel-Kamera sowie zahlreiche Apps.

Das 156 Gramm leichte Gerät in der Größe 64 x 16 x 111 mm sollte nur in schwarzer Farbe geliefert werden – doch nach der kurzfristigen Änderung der Geschäftsstrategie kommt es vermutlich doch nicht – obwohl HPs Palm-Abteilung viel Geld für die Entwicklung ausgegeben hatte.

Bildergalerie: So hätte das Pre3 ausgesehen: