Google Plus erlebt ersten Datenschutzgau

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Google kämpft mit dem ersten Datenleck in seinem schnellwachsenden Social-Media-Angebot Google+. Es ist bereits behoben – und Google bringt davon unberührt weitere neue Funktionen.

Das soziale Netzwerk des Suchprimus fiel einer Sicherheitslücke zum Opfer. Der Entdecker des »Hangout Bugs« rudert wieder zurück: Die Menge der offengelegten E-Mails war doch nicht so groß, wie ursprünglich gemeldet. Google muss trotzdem mit dem Image leben, keine Datensicherheit garantieren zu können.

Das speziell für Googles neues soziales Netz Google+ konzipierte Weblog »Google Plus Headlines« veröffentlichte, dass 1,8 Millionen E-Mail-Konten durch einen Fehler offengelegt wurden – auch, wenn sie explizit als privat gekennzeichnet wurden. Ein Statement von Google gibt den Bug nun zu, behauptet aber, dass es sich nur um einen Einzelfall handelte, in dem E-Mails offengelegt worden waren. Das Leck sei aber inzwischen abgedichtet worden.

Carter Gibson, der Autor des Beitrags, korrigierte und ergänzte sofort seinen Text um die Information, dass längst nicht so viele Mails öffentlich wurden wie ursprünglich gemeldet.

Derweil arbeiten die Programmierer bei Google schon wieder an neuen Funktionen für das soziale Netz, als wäre nichts gewesen. Autor Brian Krassenstein berichtet von einer neuen schwebenden Toolbar, von seitlich angebrachten Animationen eingehender Notizen und einem neuen Moderations-Tool.

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