Bald mehr Rechner mit USB3-Schnittstelle

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USB3-Schnittstellen werden erschwinglicher für die Hersteller. So ist damit zu rechnen,  dass die PC-Produzenten in Zukunft ihren Geräten mehr als nur einen Alibi-USB3-Port spendieren.

Einer der teuersten PC—Bestandteile war noch bis vor kurzem der USB3-Port. Dere Hersteller schienen noch keine Massenproduktion beginnen zu können. Viel warteten zudem lange auf die Freigabe durch das USB-Implementers Forum, bevor sie beginnen konnten, ihre Entwicklungen in größeren Mengen zu produzieren. Lange Zeit lieferte nur die japanische NEC die passenden Chips.

Einzelne PC-Anbieter boten schließlich alleinstehende USB3-Ports in ihren Rechnern an – vor allem deswegen, um die hohe Geschwindigkeit als Alleinstellungsmerkmal  zu vermarkten.  Es handelte sich meist nur um einen einzigen Anschluss mit dem neuen Standard, die meisten USB-Ports in diesen Rechnern waren noch immer klassische USB2-Interfaces. Zu diesen »Alibi-USB3-Herstellern« zählten Medion, Dell , HP und Gigabyte.

Renesas Electronics, Hersteller von Host-Controllern und Chipsätzen, senkt nun die Hersteller-Einkaufspreise auf 1,20 US-Dollars pro Stück, berichtet  Digitimes. Derzeit sind wohl auch andere Komponentenlieferanten dabei, ihre Produktionsmenge von USB3-Lösungen zu erhöhen und den Preis zu senken, etwa ASMedia, Etron Technology und VIA Labs.

Die PC-Hersteller wie Asus und Gigyabyte hatten bereits bei diesen Mitbewerbern von Renesas bestellt. Die 2-Port-Chips von Renesas kosteten bis dato zwei Dollar pro Stück und waren damit teurer als die von ASMedia, die aber immer noch 1,50 bis 1,70 Dollar kosteten.

Ein zu erwartender Preiskrieg der Komponentenhersteller von USB3-Controllern  könnte  noch in diesem Jahr zu deutlichen Leistungssteigrungen bei den Interfaces PC- und Notebook-Angeboten führen.

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