Intels Zusatzverdienst: Mehr CPU-Leistung zum Freischalten

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Für drei Prozessoren, die bereits ausgeliefert und verbaut sind, bietet der Hersteller nachträglich an, mehr Leistung freizuschalten. Der Codeschlüssel dafür kostet aber extra.

Es ist nicht das erste Mal, dass Intel so eine Aktion durchführt. Das hatte auch schon zu Kritik im Markt geführt. Doch der Halbleiter-Konzern lässt sich nicht beirren und hat erneut ab Fabrik ein paar CPUs von der Leistung her limitiert, um im Nachhinein gegen Nachzahlung von etwa 50 Dollar die Reserve freizuschalten.

Einen Boost von etwa 10 bis 23 Prozent verspricht Intel für die drei Prozessoren Core i3-2312M, Core i3-2102 und Pentium G622. Konkret bringt das Upgrade den 2312M von 2,1 GHz Taktfrequenz und 3 MByte Cache auf 2,5 GHz und 4 MByte Cachespeicher. Beim 2102 steigern sich die 3,1 GHz und 3 MByte auf  3,6 GHz. Mehr Cache war auf dem Chip nicht vorhanden. Der alte G622 steigert seine Taktfrequenz von 2,6 GHz auf 3,2 GHz.

Die Kunden müssen das Upgrade selber vornehmen. Bei Intel können sie nur die entsprechende Codekarte kaufen. Danach müssen sie sich eine Installer-Software von der entsprechenden Intel-Website laden, die Sache ausführen und den Code eingeben. Den exakten Upgrade-Preis nannte Intel bislang noch nicht, aber bei der letzten derartigen Aktion waren es exakt 50 Dollar.