IBM erzielt Rekord-Benchmark bei Servern

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Den bisher höchsten Wert beim TPC-C-Benchmark für Geschäfts-Transaktionen hat ein x86-Server aus IBMs System-x-Familie erzielt. Laut IBM hat der Rechner mehr als drei Millionen Transaktionen pro Minute geschafft.

IBMs System x in Kombination mit der Datenbank DB2 soll einen neuen Industrierekord bei Geschäftstransaktionen aufgestellt haben. Im entsprechenden Benchmark TPC-C soll das Single-Rack, nicht geclusterte System über drei Millionen Datenbank-Transaktionen in der Minute geschafft haben, 3 014 684 Transaktionen, um genau zu sein.

IBM nutzt die Gelegenheit auch gleich für einen Seitenhieb gegen den Konkurrenten HP. Die Performance des neuen System x sei damit um 66 Prozent höher als die eines vergleichbaren HP-Systems.

Bei dem verwendeten System handelt es sich laut IBM um einen x3850 X5-Rechner mit vier Intel Xeon-E7-Prozessoren (2,40 GHz), 3 Terabyte Arbeitsspeicher und dem Betriebssystem Suse Linux Enterprise Server 11 (SP1) sowie der Datenbank DB2 9.7.

TPC-Konsortium entwickelt Benchmarks

TPC steht für Transaction Processing Performance Council, ein Unternehmenskonsortium, das mit Benchmarks die Performance von Transaktions- und Datenbanksystemen angibt. Diese Transaktionssysteme wickeln beispielsweise Geldüberweisungen oder Bestellvorgänge in Webshops ab.

Der Benchmark TPC-C ist nur einer von mehreren möglichen. Er testet die Leistungsfähigkeit des Datenbank-Managementsystems, indem er verschiedene typische Transaktionen wie Bestellung, Prüfen des Warenbestands, Auslieferung der Ware usw. in der Datenbank-Umgebung simuliert. Gemessen wird dabei in Transaktionen pro Minute.