Google spendiert den Chromebooks Virtualisierung und VPN

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Auf den Notebooks mit dem Google-Betriebssystem Chrome OS soll es künftig möglich sein, virtualisierte Apps des Arbeitgebers zu nutzen. Für eine sichere Verbindung zur Firma sorge dann die VPN-Verbindung.

Es gab in der jüngsten Vergangenheit Zweifel daran, ob Chromebooks überhaupt für den Einsatz im Unternehmen geeignet seien (wir berichteten). Um dieses Manko zu beseitigen, bessert der Webkonzern nun kräftig nach und mache die Notebooks von Samsung und Konsorten fit für virtualisierte Desktops, VMs und Apps. Um das zu erreichen, wird im Kern der Citrix Receiver in Chrome OS integriert.

Da das internetbasierte Chrome OS ohnehin native Web-Apps nutzen kann, erweitert der Citrix Receiver diese Fähigkeit auf den virtualisierten Desktop und dadurch auf eher traditionelle Windows-Programme wie Adobe Photoshop. Dank der VPN-Erweiterung können mobile Mitarbeiter vom Chromebook aus eine sichere Verbindung zum Enterprise-Netzwerk aufbauen. »Dank der Unterstützung von abgesicherten WiFi-Verbindungen (802.1X) können Unternehmen ihr Funknetz schützen und eine vernünftige Authentifizierung der Chromebooks realisieren«, erzählt Google-Manager Rajen Sheth auf dem Enterprise-Blog.

Google vereinfacht auch die Ausdrucke via Chromebook, welches sich nun mit dem Cloud Print Service synchronisiere. Die Sache laufe über Funk ab und benötige keine Druckertreiber auf dem Chromebook. Zusätzlich verbesserte man noch die Bootzeiten von Chrome OS, und zwar um etwa 30 Prozent, verspricht Sheth. Außerdem wolle man künftig weitere Updates des Betriebssystems nachschieben, um die Funktionalität zu verbessern und Anforderungen der Firmenkunden zu erfüllen.

Bildergalerie Samsung Chromebook


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