Für eine bessere Virtualisierung: Citrix übernimmt RingCube

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Der Virtual-Desktop-Spezialist stand auf dem Einkaufszettel des Konzens, da dessen Technologie helfen wird, das virtualisierte Sysem des Nutzers besser zu verwalten.

Die RingCube-Technologie werde die Citrix XenDesktop-Plattform bereichern, so dass IT-Administratoren effizienter Virtual-Desktops in die Welt setzen und managen können. So lautet die offizielle Begründung für das Übernahmeangebot.
Das ist nicht die erste Verstärkung, die sich Citrix in diesem Jahr gegönnt hat. Neulich erst wurde Cloud.com gekauft (wir berichteten). Die Strategie dahinter lautet: In den Bereichen Cloud Computing und Virtualisierung will sich der Konzern perfektionieren, um seine Marktbedeutung zu stärken.

Die RingCube-Software erlaubt den VM-Daten, zu einer sogenannten  »vDisk« komprimiert zu werden. Darin enthalten ist die Liste der aktiven Apps, die Userdaten und natürlich die Parameter. Eine vDisk könne auf Shared-Apps zugreifen und die Betriebssysteme eines Servers ausnutzen.

Jede VM zu einer vDisk zu reduzieren erlaubt dem Administrator, den Virtual Desktop Server wie einen Ressourcenpool zu handhaben, statt sich mit einer vollen Ansammlung von individuellen VMs und zahlreichen installierten Apps herumzuschlagen.

Citrix hofft, durch massiven Einsatz von vDisks in einer per XenDesktop virtualisierten IT-Infrastruktur den Speicherbedarf spürbar zu senken. Daher mache sich der Konzern unmittelbar daran, die RingCube-Software für seine XenDesktop 5 Plattform startklar für eine Auslieferung zu machen.
Preise wurden noch nicht genannt. Ebensowenig die Konditionen für die Firmenübernahme.